Vulkanausbruch auf Fogo – Dritter Tag (25.11.2014)

Christian Fu Mueller

Christian Fu Mueller

Seit über 12 Jahren entdecke ich die Kapverdischen Inseln immer wieder neu. Im März 2007 bin ich ganz nach Kapverden gezogen um hier zu leben und zu arbeiten. (+)

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5 Antworten

  1. Jürgen Schreiter sagt:

    Hallo,
    als ich hier in Deutschland im TV und in der Presse am Montag von dem Ausbruch des Pico hörte, war ich erschrocken, denn sofort gingen die Gedanken zurück zum Oktober 2009, als wir mit einer Wandergruppe auch auf Fogo weilten. Sofort ins Internet – und schreckliche Bilder! Damals hatten wir mit Mustafa Eren den “friedlichen” Pico und vorher den Pequeno (da hatte er uns in der Caldera-Hitze ganz schön getestet) erstiegen. Erinnerungen: Wein-Kooperative Agro Coop, Pousada Pedra Brabo, Casa Marisa, liebe, freundliche Menschen, alte Zerstörungen von 1995 … Und nun das wieder. Naturgewalten, aus der Ferne kann man nur hoffen. Schön die Nachricht, dass anscheinend der Lavafluss nachlässt. Alles Gute für alle, “die Hoffnung stirbt zuletzt” (klingt hier “abgedroschen”, aber es trifft es wohl).
    P.S.: Ein seltsamer Zufall – am Sa., 22.11.2014, erschien in unserer Heimatzeitung Freie Presse zu Ratgeber/Reisen ein Beitrag zur Insel Fogo (mit recherchiert lt. Text von One World). Titel: “Leben in Glück und Asche” (mit 3 Fotos). Letzter Satz daraus: “Eine einzige Ampel leuchtet dort grün in der Nacht. Soll heißen: keine Gefahr – momentan nicht.” Einen Tag später, am Sonntag, war alles anders …

    Jürgen Schreiter

  2. Vielen Dank für Deinen Kommentar, Jürgen. Wir hoffen sehr, dass die Nachrichten von Fogo heute besser sein werden. Wichtig ist auch, dass es möglichst schnell wieder eine passierbare Straße ins Chã gibt. Sowie ich heute Morgen gelesen habe, gibt es bereits wieder einen Zugang und der Lavafluss hat sich stark verlangsamt. Hoffnung!

  3. Ralph Mäder sagt:

    Hier in Deutschland erfährt man leider nichts über den Vulkan Ausbruch , weder im Fernsehen noch in der Presse habe ich eine Meldung darüber gesehen. Ich habe es über die Facebook Seite von Boa Vista Tours erfahren.
    Leider scheinen Meldungen über Zuwanderung von Ausländern und anderen Asylanten wichtiger zu sein als ein Bericht über die Sorge und das Leid der Bevölkerung auf Fogo.

  4. Cristina sagt:

    Leider hat sich die Situation auf Fogo wieder verschlechtert… :(
    3 mal war ich schon dort und es nimmt mich richtig mit zu sehen wie die Menschen dort um ihre Häuser weinen. Mit Türen und Fenster auf dem Kopf, versuchen sie noch alles vor dem Lava zu retten… Traurig dass man gegen den Vulkan Hilflos ist…

  5. Marie-Therese sagt:

    Vor einem Jahr waren wir in der Cha de Caleira und waren fasziniert von dieser Landschaft, eine abgeschlossene ruhige Welt. bei Isabella haben wir ein identisches Mittagessen genossen, im Patio gesessen und dabei Mustafa
    Erim kennengelernt! In der Cooperativa haben wir den wunderbaren Cha rot und Weiss eingekauft und Heute die letzte Flasche davon getrunken und an die liebenswerten Menschen der Caldeira gedacht. Die Zerstörung der Lebensgrundlage, die Gärten, die Wein- und Kaffeeplantagen, der Märchenwald. Wir hoffen für die Menschen das Sie Hilfe bekommen und die Caldeira nicht für immer verlassen müssen. Alles Liebe und Gute, viel Mut und Unterstützung.